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ENDLICH WIEDER JUNG SEIN: DIE ENTDECKUNG VON MENSCHLICHEN WACHSTUMSHORMONEN

"Ich bin nicht jung genug, um alles zu wissen."
 -Oscar Wilde          

KAPITEL 1

Im Mai 1989 hielt Dr. Daniel Rudman die ersten 12 Spritzen gegen das Licht. Vor ihm saß ein 73 jähriger Mann. "Sind sie bereit?" fragte er den älteren Patienten. "So bereit wie ich eben sein kann," kam die Antwort. Die Spritze enthielt eine kleine Menge an rekombinanten Wachstumshormonen in einer klaren Flüssigkeit. Dr. Rudman verabreichte die Injektion zügig. 

Dr. Daniel Rudman tat etwas, was zuvor in der gesamten medizinischen Fachwelt nicht existiert hatte: er gab einem vollkommen gesunden Mann eine geklonte Version dessen, was wir heute als Wachstumshormon (WH) kennen. Wachstumshormone sind Hormone, die von der Hypophyse im Gehirn abgesondert werden. Jeder Mensch, der ein normales Wachstum erreicht hat, besitzt sie. Oder hatte sie. WH Werte fallen mit dem Alter ab und genau das passiert auch mit allen damit verbundenen Umständen: Kraft, Muskeln, Energie, starke Knochen und Zähne, dicke Haut, Sexuallust  - dieser nicht definierbare jugendliche Optimismus - alles verschwunden. Aber was passiert, wenn man älteren Menschen ihre WH zurück gibt ?

Vier Jahre bevor Dr. Rudman sein Experiment begann, passierte etwas Merkwürdiges in Kinos überall in der Welt. 
Neben der Reihe für die Rambo Kinogänger formierte sich eine weitere Schlange mit weißhaarigen Kinogängern. Einige saßen im Rollstuhl andere hatten einen Krückstock zur Unterstützung mitgebracht. Menschen, die schon seit 20 Jahren kein Kino mehr besucht hatten, warteten geduldig auf einen Film, dessen Hauptdarsteller aus klapprigen Rentnern bestand. Der Name des Filmes war Cocoon und es handelte sich dabei um Hollywood's Inkarnation des größten menschlichen Wunschtraumes: was wäre, wenn alte Menschen wieder jung werden könnten ?

Vier Jahre später begann Dr. Daniel Rudman an diesem Wunschtraum zu arbeiten, in dem er 12 gesunde Menschen mit WH injizierte. Glücklicherweise vertraute er dabei eher auf Eli Lilly als auf Raumschiffe die ihn mit der entsprechenden Lösung versorgten. Die Ergebnisse erschienen genau so schnell wie in Cocoon; Energie, Vitalität, Ausdauer, Sexuallust, Optimismus und Fröhlichkeit kehrten alle wieder zurück dank WH.

Innerhalb von 6 Monaten hatte Dr.Rudman die endgültigen Ergebnisse dokumentiert. In einem strikt wissenschaftlichem Sinne waren seine Patienten einfach jünger geworden. 10 bis 20 Jahre wurden einfach von ihren Laborbefunden abgezogen.  Ihre Haut war dicker, die Muskeln vermehrt, altersbedingte Fettbäuche reduziert und Knochen wurden wieder stabiler. Ihre Werte an insulin-like growth factor (IGF- 1 *) besaßen das Äquivalent eines 20 jährigen.

Die erste Veröffentlichung, dass Erdlinge in der Lage sein können die Alterung aufzuhalten wurde in dem New England Journal of Medicine im Julie 1980 publiziert. Es handelte sich um Dr. Rudman und seine 12 Patienten. Genau wie Hollywood Regisseure einen Kinohit zu kopieren versuchen, schauten plötzlich Wissenschaftler überall auf der Welt auf diese Forschungsergebnisse. Gespannt war man, ob Dr. Rudman's Ergebnisse bestätigt werden konnten und damit neue Wege zur Behandlung mit WH aufgezeigt werden konnten.


   Auswirkungen von Wachstumshormonen auf 
   schlanke Muskelmasse, Adipose (Fett) -
   Gewebemasse, Hautdichte und
   Knochendichte bei gesunden Menschen
   zwischen 61-73

   schlanke Muskelmasse........................ +8.8%
   Knochendichte (Lumbar vertebrae)..... +1.6%
   Adipose-Gewebemsse.......................... -14.4%
   Hautdichte von 4 Seiten....................... +7.1%
 

* Anstatt WH zu messen, vertrauen Wissenschaftler auf das IGF-1, das von den WH angefordert wird und für die meisten positiven Eigenschaften der WH ohnehin zuständig ist. Die Messung von IGF-1 ist einfacher und akkurater als die WH Messung.

 

Was sind eigentlich Wachstumshormone ?

Die Entdeckung und Namensgebung von Wachstumshormonen ist zurückzuführen auf die sichtbaren Resultate. Mediziner wussten bereits seit geraumer Zeit, dass es eine Substanz gibt, die im Gehirn abgesondert wird und die Menschen wachsen lässt. Es war allerdings erst 1912 als der herausragende Forscher und Chirurg Harvey Cushing diese Substanzen identifizierte und ihnen den Namen  "Wachstumshormon" verlieh.

1956 isolierte dann der Endokrinologe Maurice Rabend das so genannte "Wachstumshormon" von Menschen und Affenleichen. 1958 ging er den nächsten Schritt und injizierte Wachstumshormone in ein Zwergenkind.  Als das Zwergenkind begann zu wachsen, konnte das Hormon endlich auch seinem Namen gerecht werden.

Die Hirnanhangdrüse oder auch Hypophyse ist für die Produktion von WH verantwortlich und befindet sich in unserem Gehirn, wo sie nicht neben den WH viele weitere Hormone absondert. Die Produktion von WH wird kontrolliert von ihren produzierenden Zellen auch "Somatotroph" genannt, während die Freigabe von chemischen Signalen des Hypothalamus gesteuert werden. Dieser Unterschied zwischen WH und anderen Hormonen öffnet neue Behandlungsmöglichkeiten, die wir im folgenden noch genauer erörtern werden. Studien haben gezeigt, dass die Freisetzung von WH in gewissen Mustern verlaufen. Dies konnte anhand einer Messung von WH alle 5 Minuten über einen gesamten Tag hinweg verteilt festgestellt werden. Die Freisetzung beim jungen Manne findet in 4 hauptsächlichen Impulsen statt, während eine Frau mehrere Impulse aufweist und auch eine  50% höhere Ausschüttung an WH erfährt.
Die Mehrheit der WH Impulse werden in der Nacht während der leichten Schlafphase ausgeschieden. Der Rest wird in geringeren Schüben abhängig vom Bewegungsgrad und der Ernährung während des Tages ausgeschüttet. WH können währen eines 24 Stundenzeitraumes bis zu 12 Mal stattfinden. Nach dem 50 Lebensjahr allerdings nimmt die Intensität und die Anzahl der Schübe deutlich ab. Die Freisetzung von WH nehmen bis zu 14% in jeder Dekade ab und können bei älteren Menschen sogar vollkommen zum Erliegen kommen.

WH haben vielseitige Wirkungen auf den Körper. Diese Wirkungen können wahrscheinlich am Besten illustriert werden wenn sie nicht vorhanden sind.

 

Wachstumshormondefizit

Kinder

Bei Kindern ist ein Defizit an Wachstumshormonen am einfachsten erkennbar. Kinder mit einem Mangel an WH sind kleinwüchsig, mit kleinen Händen, Füssen und einem kleinen Schädel. Zähne erscheinen erst sehr spät und die Haut ist so blass, dass die Venen zu sehen sind. Nägel wachsen nicht und die Stimme ist besonders hoch, nahezu schrill. Selbst diese Kinder setzen Fett im mittleren Körperbereich an, der für Erwachsene so charakteristisch ist. Außerdem sind ihre Knochen recht porös und ihre schlanke Muskelmasse ist deutlich reduziert.

Haut

Bei Erwachsenen mit einem WH Defizit ist die Haut sehr dünn und besitzt nicht ausreichend Kollagen. Falten auch als Krähenfüsse bekannt können auftreten. Menschen, deren Hypophyse entfernt wurde, besitzen in der Regel Krähenfüsse.
Obwohl die Verbindung noch nicht gänzlich bewiesen werden konnte, haben einige Studien bereits bewiesen, dass eine WH Therapie das Serum Type III steigert, ein Prokollagen und besonders wichtiger Grundbaustein für die Haut und das Bindegewebe. Dünne Haut und damit verbundene Falten sind ein sichtbares Anzeichen des Alterungsprozesses; dickere Hautschichten und elastischere Haut sind Beweis für eine WH Behandlung.

Dehydratisierung

Ein WH Defizit verursacht eine Dehydratisierung und verminderte Schweißausbrüche. Menschen mit einem WH Mangel können nicht gut mit Kälte umgehen und haben Schwierigkeiten nach einem Training abzukühlen. Kurz gesagt Menschen können keine Thermoregulierung ihres Körpers betreiben. Ein Flüssigkeitsmangel wird meist evident, wenn man zur Blutabnahme gerufen wird. Menschen mit einem WH Mangel wird oft nachgesagt, dass ihre Venen nicht gut zu finden seien. Nicht verwunderlich, denn eine durch WH Defizit veranlasste Dehydratisierung ist verbunden mit Nierenproblemen.  Erwachsene mit einem Mangel an WH besitzen meist eine schlechte Filtration und reduzierte Nierentätigkeit. Altersbedingte Dehydratisierung oder auch  "ein Verschrunzeln " der Haut und der Knochen wird im Wesentlichen durch einen WH Mangel ausgelöst.

Herz und sportliche Bewegung

Vermindertes Blutvolumen aufgrund von Dehydratisierung kann zu Herzproblemen führen, die bei Patienten mit einem WH Defizit oft vorliegen. Es scheint allerdings weitere Möglichkeiten zu geben, wie ein WH Mangel die Herztätigkeiten mindern kann.  Athropie des Herzmuskel ist ein wichtiger Faktor.  Studien zeigen, dass WH einen anabolischen Effekt auf den Herzmuskel haben.  Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die schlanke Muskelmasse sehr zu wünschen übrig lässt. Menschen mit einem WH Defizit besitzen auch eine sehr schlechte körperliche Leistungsfähigkeit. Die maximale Sauerstoffaufnahme  (V02 max) beträgt lediglich 70-80% der normalen Kapazitäten. Es wurde berichtet, dass dieser Umstand innerhalb von 3 Jahren mit einer WH Injektionsbehandlung  rückgängig gemacht werden kann.

Metabolismus

Der Metabolismus von Glukose, Protein und Fett ist abnormal bei Erwachsenen mit einem WH Defizit. Der Metabolismus von Zucker und die Insulinresistenz stellen ein gängiges Problem bei übergewichtigen Erwachsenen mit einem WH Mangel dar.  Eine WH Behandlung weist Insulin-regulierenden Charakter auf und resultiert oftmals in der Normalisierung von Blutglukose.

Ein ordentlicher Stoffwechsel des Proteins verlangt eine Regulierung des Insulins und andere Mechanismen, die bestens mit einer WH Therapie verbessert werden können. Die Vorteile einer WH Therapie auf diesem Gebiet liegen offensichtlich in der Steigerung von schlanker Muskelmasse aufgrund verbesserter Proteinverwertung.

Fette

Fette sind ein schwieriges Problem für Erwachsene mit einem WH Defizit. Das Gesamtcholesterin,  LDL Cholesterin und Apolipoprotein-B sind deutlich erhöht. HDL das ("gute") Cholesterin wird berichtet, befindet sich im subnormalen Bereich. Ein WH Mangel verursacht eine Verdickung und Verdichtung von Arterien und eine erhöhte Gefahr von Arterienverstopfung. Diese physischen Veränderungen und die veränderten Blutlipidwerte führen zu einem erhöhten Herzrisiko für Erwachsene mit einem WH Defizit. Gesteigerte Fettleibigkeit insbesondere im Bauchbereich sind besonders üblich bei WH Mangel.

Psychologisch

Langzeitstudien zeigen, dass ein WH Defizit auch gleichzeitig das psychologische Wohlbefinden beeinträchtigt. Patienten aus diesen Studien haben üblicherweise ähnliche Symptome wie etwa Energieverlust, mangelnder Optimismus und fehlender Wille zum Leben. Sie sind meist alleinstehend und besitzen weder Freundschaften noch Liebschaften oder Karrierestreben. Des Weiteren haben sie Probleme mit Gedächtnisschwierigkeiten, Konzentration und Motivation. Sie haben meist schlechte Laune und sind depressiv. Leider werden viele dieser Patienten fehlbehandelt und mit Antidepressivas ausgestattet. 

All diese beschriebenen Symptome sind in erster Linie auf einen Mangel an WH zurückzuführen. Diese Korrelationen wurden dann durch eine WH Therapie rückgängig gemacht. Im zweiten Kapitel werden wir detailliert auf einige Studien eingehen, die sich damit und mit anderen therapeutischen Potentialen zur Einsetzung einer WH Therapie befassen.

 

EIGENSCHAFTEN EINES WACHSTUMSHORMON DEFIZITES

Anabolische Auswirkungen
Reduzierte schlanke Muskelmasse
Reduzierte Kraft der Skelettmuskulatur
Reduzierte Trainingskapazitäten
Erhöhter Körperfettanteil
Erhöhte Neigung zu dem typischen "Fettbauch"

Lipideffekte
Gesteigertes LDL Cholesterin
Vermindertes HDL Cholesterin
Erhöhtes Apolipoprotein-B

Knocheneffekte
Osteopenie (Abnahme an Knochengewebe)

Metabolische Effekte
Insulinresistenz (bei übergewichtigen Personen)
Hypoglykämie (Unterzuckerung)
Mögliche abnormale metabolische Ruherate
Reduzierte Konvertierung von T4 zu T3

Proteinsynthese
Dünne Haut - Kollagenverlust
Verminderte Organgröße
Verschlechtertes Nagel- und Haarwachstum

Dehydratisierung
Reduzierte glomerulumlose Filtrierung und Nierentätigkeit
Reduziertes Schwitzen - Unfähigkeit zur Thermoregulierung
Reduzierter kardialische Leistung
Verminderte arteriosklerotische Widerstandsfähigkeit

Mentale Auswirkungen
Reduzierte Energie
Emotionale Instabilität
Schlechtes Gedächtnis und Konzentration
Depressionen
Mangelnde soziale Interaktion
Mangelnde Lebenslust
Reduzierte Sexuallust

 

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Basierend auf Cuneo RC, Salomon F und PH Sönksen. "The syndrome of growth hormone deficiency in adults". In Anders Juul und Jens O.L. Jorgensen, eds. "Growth Hormone in Adults: Physiological and clinical aspects". New York: Presse der Universität Cambridge 1996; 145-167.
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Faktoren die WH beeinflussen

Übergewicht reduziert die rhythmische Absonderung von WH. Es verursacht außerdem einen beschleunigten Abbau der WH in unserem Körper. Auf der anderen Seite kann ein intensives Trainingsprogramm die Quantität und Anzahl der Absonderung von WH begünstigen. Die Betonung liegt hierbei auf "intensiv"; gelegentliches, gemütliches Joggen um den Block ist dabei sicherlich nicht gemeint.

Fasten steigert sowohl die rhythmische Frequenz als auch die abgesonderte Anzahl von WH. Die Nahrungsaufnahme unterdrückt dies durch die Stimulierung von Insulin, welches dem WH widerspricht. Langfristig gesehen kann eine dürftige Ernährung sowohl die Absonderung von WH als auch von IGF-1 beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung wird überschüssiges Insulin verhindern und die WH begünstigen. In Kapitel 6 werden wir eingehender auf die richtige Ernährung und sportliche Bewegung eingehen, die die optimale Freisetzung von WH unterstützen können.

Testosteron, Östrogen und andere Hormone steigern die Absonderung von WH. Der synergistische Effekt von einer umfangreichen Hormonergänzung mit unterschiedlichen Hormonen kann nicht genug betont werden. Ergebnisse können erzielt werden, wenn man die richtigen Hormone in der richtigen Form zuführt. In Kapitel 7 beschreiben wir die Rolle, die unterschiedliche Hormone in Bezug auf WH spielen können.

Die Aminosäuren L-Arginin und Ornithin können in hohen Dosierungen eingenommen die Freisetzung von WH bewirken. Gewisse Medikamente können ferner die Absonderung von WH begünstigen, wie etwa L-Dopa und Clonidine. In den Kapiteln 3 und 4 werden sie genauer in die Komplexität und Funktion von der Ausscheidung von WH eingeführt.

Die Leber synthetisiert insulin-like growth factors (IGF-1 und 2) als ein Antwortverhalten auf die Freisetzung von WH.
Die Beziehung zwischen GH und IGF-1 ist sehr komplex. Die Bindung von Proteinen an die WH Rezeptoren sind ausschlaggebend für die Wirkung der WH auf den Körper. Afrikanische Pygmäen sind ein lebendiges Beispiel für die Wichtigkeit von WH Rezeptoren. Man sollte annehmen, wenn man Pygmäen WH verabreicht, dass sie zu wachsen beginnen. Aber Pygmäen haben ausreichende Mengen an WH, es mangelt ihnen an Rezeptoren in ihren Zellen. Später werden sie lernen, wie sie die Formation und Sensitivierung von WH und IGF-1 optimieren können, um die WH Therapie effektiver zu gestalten.

 

Behandlung in der Anfangsphase

Von 1958 bis zu dem Zeitpunkt als WH synthetisiert wurde, musste es sorgsam von menschlichen Leichen extrahiert werden und in den menschlichen Körper injiziert werden. Hitze konnte diese kostbare Substanz zerstören, so dass in der anfänglichen Phase das Erhitzen zum Absterben sämtlicher Verunreinigungen nicht angewendet werden konnte. Aufgrund dieses Umstandes waren einige der ersten Anwendungsreihen mit dem "Rinderseuche BSE" verunreinigt, der aus den Toten extrahiert wurde. Die Kreuzfeld-Jakob Krankheit, wie diese auch bezeichnet wird, ist eine zerstörerische Gehirnkrankheit für die es keine Heilung gibt. Diese Krankheit gehört zu einer Familie von Erkrankungen, die Schafe, Kühe und Menschen befällt. Das proteinöse, infektiöse Partikel (Prion), das die Krankheit auslöst ist weder eine Virusfunktion noch bakterieller Natur. Dieses Prion war der Grund, weshalb die ursprüngliche Version des ersten WH von den Gesundheitsbehörden nicht akzeptiert wurde.

 

Synthetische WH werden entdeckt

Während der frühen 80iger Jahre ereigneten sich zwei Phänomene, die letzten Endes zu synthetischen WH führten; es musste also nicht mehr aus Leichen extrahiert werden. Unter den Yuppies schlug diese Bombe gewaltig ein und das DNA Klonen wurde entdeckt. Klonen erlaubte den Wissenschaftlern zum ersten Mal, die individuellen Sequenzen von DNA auszusuchen, die für die Proteinbildung und Verwertung notwendig sind. Die Entdeckung des Klonens hat eine wissenschaftliche Revolution ausgelöst, die noch immer in Kinderschuhen steckt. "Rekombinantes DNA" Technologie ermöglicht das Zerstückeln von DNA in kleine Teile mit einer molekulären Schere und das Platzieren in eine Bakterie. Diese Bakterie schüttet dann kleine Xerox Kopien dieser Stücke aus. Durch die Verstärkung von DNA auf diese Art und Weise wird es möglich, jene individuellen Sequenzen zu studieren und analysieren. Auf diese Weise wurde die DNA Kodierung gefunden, die für das WH verantwortlich ist. Das erste daraus resultierende Produkt, das kommerziell angeboten wurde war Insulin. Das zweite war WH. Beide wurden von der gleichen Firma, Genentech, synthetisiert.

Die Ausbreitung des Klonens für menschliche WH nahm schnell zu, aufgrund eines Gesetzes, das 1983 in Kraft trat. Es handelte sich hierbei um "The Orphan Drug Act". Dieses Gesetz verschaffte Anreize für die Pharmazieunternehmen, um Medikamente zu entwickeln, die für Menschen mit seltenen Krankheiten vorgesehen sind. Viele dieser Menschen fielen durch eine Masche im System, weil Pharmainstitute nicht rechtfertigen konnten, weshalb so viel Geld verschwendet wird für einen viel zu kleinen Markt. Das Gesetz versprach, dass es die Pharmaindustrie mit hohen Zuschüssen ausstatten würde, wenn eine Firma ein Medikament entwickelt, das unter 200.000 Menschen betrifft. Des weiteren sicherte es ein 7 jähriges Monopol auf dem Markt zu.

Genentech vergeudete keine Sekunde und schrieb sich für den "Orphan" Status zur Herstellung von WH ein. Der "Orphan" Markt bestand aus 7000 defizitären Kindern. Diese Kinder sind extrem kleinwüchsig, eine Krankheit die Mediziner als "hypohysärer Kleinwuchs" bezeichnet wird. 1985 wurde Protropin von der Gesundheitsbehörde (FDA) zur Behandlung von hypophysärem Kleinwuchs freigegeben. Anfängliche Verkaufszahlen wurden auf  4Millionen Dollar geschätzt.

Man kann sich nun fragen.. Warum ging der Biotech Liebling der Wall Street auf einen Markt ein, der aus 7000 Kindern besteht ? WH, genau wie Insulin, muss WH täglich für den Rest des Lebens eingenommen werden. Mit dem vom Orphan Drug Act versprochenen Monopol, war zunächst einmal mit keinerlei Konkurrenz zu rechnen. Die produzierende Firma konnte also den Preis für das Produkt selbst bestimmen.

Mit Kosten von $15,000 pro Kind pro Jahr entschied sich Genentech für den 4 Millionen Dollar Markt für WH und verwandelte diesen bald in einen 150 Millionen Dollar Markt. Im dritten Quartal des ersten Jahres war Protropin bereits auf dem Markt und rangierte bei 23Millionen Dollar. 1987 behauptete Adelle Haley, Finanzanalyst bei Smith Barney, dass Kleinwuchs nur ein kleiner, unbedeutender Markt darstellen wird. Gemäß ihren Berechnungen würden die Verkaufszahlen für Protropin nicht die 23,8 Millionen Dollar überschreiten. Ihr finanzielles Wahrsagen erwies sich als falsch. Protropin beendetet das Jahr mit 43.6 Millionen Dollar in Verkaufszahlen. Im darauf folgenden Jahr beliefen sich die Zahlen auf 86 Millionen und 1989 wurden 122Millionen Dollar durchbrochen. 1995 schätzte seine Verkäufe weltweit für l Billionen ein. 

 

YUPPIES, Anwälte und die Regierung

Genentech löste einen Verkaufsschlager aus durch ein simples soziales Phänomen. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt als Genentech mit seinen WH auf den Markt trat, griffe das YUPPIE Fieber in Amerika um sich. Das Credo dieser Yuppie-Bewegung war Perfektion um jeden Preis. Menschen mit kleinwüchsigen Kindern stellten plötzlich heraus, dass Perfektion für $15,000 pro Jahr erkauft werden konnte. Die Anzahl der Kinder, die mit dem "hypopituitary dwarfism" (die einzige Kondition, zu der WH eingesetzt werden durfte) diagnostiziert wurdeN, wuchs 1985 von 7,000 auf 1989 um 15,000 an. 1995 wurden 30,000 Kinder pro Jahr mit dieser Krankheit diagnostiziert.

Pressesprecher führten diesen Anstieg auf die verbesserten diagnostischen Möglichkeiten von Kinderärzten zurück. Das Ganze geriet in den '80iger Jahren vollkommen außer Kontrolle. Jeremy Rifkin's ein Gegner der Biotech Gruppe verklagte das National Institute of Health (NIH) auf die Behandlung von kleinwüchsigen Kindern und die FDA als auch der Kongress setzten eine Ermittlung ein über die legitime Promotion von Genentech.

Der pharmazeutische Gigant Eli Lilly wollte auch seinen Anteil an dem WH-Markt. Sie klonten WH einige wenige Monate nachdem Genentech auf den Markt trat und sie nannten ihre Version Humatrope. Was Genentech anbelangte war es legitim WH zu klonen. Es war aber nicht legitim, damit auf den Markt zu treten.

Trotz des Genentech's "Orphan" Schutzes genehmigte die FDA das Humatrope in 1987. Genentech verklagte die FDA daraufhin unverzüglich. Im September 1987 wurden die ersten Fälle vor Gericht abgeblockt. Doch dies war natürlich nicht das Ende der Schlammschlacht. Im Ganzen waren fünf pharmazeutische Unternehmen hinter dem WH und hinter sich selbst her. Sowohl Hoffmann-LaRoche und Lilly verklagten dabei Genentech aufs bitterste und Genentech verklagte sie auf Patentrechte zurück. Lilly und Genentech kämpften vor Gericht für  8 Jahre, nachdem Lilly endlich das Handtuch schmiss und sich bereit erklärte Genentech mindestens 145 Millionen Dollar über einige Jahre verteilt zu zahlen.

 

Enormes Potential

Als Genentech mit seinem Protropin auf den Markt trat, wussten sie bereits, dass es durchaus für mehr eingesetzt werden konnte als den Kleinwuchs. Noch bevor Genentech die synthetische Version kreierte, waren Athleten, insbesondere Olympiade-Athleten damit beschäftigt WH von Kadavern zu injizieren. Es war ein weit verbreitetes Geheimnis in der athletischen Welt, dass WH die Kraft und Ausdauer verbesserten.

Diese "Untergrundbewegung" war signifikant auf 2 verschiedene Weisen. Erstens wurden pharmazeutische (im Gegen- satz zu physiologischen) Dosierungen von WH verwandt und zweitens waren Langzeitstudien noch nicht bekannt. Eine pharmazeutische Dosis überschreitet den Wert, der natürlich in unserem Körper vorkommt um ein vielfaches. Sie soll im Körper wie ein Medikament auf die körperlichen Funktionen einwirken. Dies ist ein großer Unterschied zu den physiologischen Dosierungen, die den kleinwüchsigen Kindern verabreicht wurden. Eine physiologische Dosis bringt die Werte lediglich nahe an die Normalzone des Körpers heran.  Niemand - insbesondere nicht die Athleten, die mit dem Konsum von WH beschäftigt waren - wussten um die negativen Begleiterscheinungen von hohen Dosierungen mit WH. Da das natürliche Hormon nicht aufzuspüren war, gab es auch keine Möglichkeit, es zu kontrollieren.

Öffentlich bestätigte Genentech, dass WH für die Wundheilung verwendet werden konnte.  Osteoporose war lediglich eine Option. Wissenschaftliche Studien und Tests allerdings belegten bereits, dass der Markt für WH sehr groß sein würde. Wachstumshormone beeinträchtigen viele Systeme des menschlichen Körpers; tatsächlich beeinflussen sie alle Gewebe. Der insulin-ähnliche Effekt von WH, der es ermöglicht Blutzucker zu senken, machte es besonders empfänglich für die Diabetisforschung. Außerdem waren WH bekannt für ihre "lipolytischen" (Fettverbrennung) Eigenschaften. Aus der Perspektive der Pharmaindustrie waren jene Eigenschaften der Fett- und Zuckersenkung von WH ein ideale Einsetzbarkeit auf einem großen Markt mit noch größerem Potential.

Hunderte von Studien später waren WH eines der aufregendsten Studien, die jemals vollzogen wurden. Das so genannte "anti-aging" Potential ist so schwerwiegend, dass das National Institute on Aging langfristige und umfangreiche Studien anlegte. Es gibt keinerlei Anlass zur Sorge, dass WH nicht ihrem Anspruch gerecht werden. Ungleich aller anderen Hormone mit einem "anti-aging" Potential, sind WH nun intensiv in Menschen untersucht worden. Die wissenschaftliche Literatur ist hinlänglich ausgestattet mit neuesten Studien und Belegen. WH werden in Verbindung gebracht zur Verbesserung von weit verbreiteten und schwer bekämpfbaren Krankheiten des Alterungsprozesses: Parkinson'sche Krankheit, Osteoporose, Herzkrankheiten und Diabetes. Und die gute Nachricht ist, dass Menschen nicht zum Mond reisen müssen, um es zu bekommen. Es ist hier auf unserem Planeten erhältlich.

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Ich bin wirklich begeistert von dem Symbiotropin. Ich habe bereits 76 Zentimeter in 3 Monaten verloren und meine Cellulite an den Beinen und Hüften ist regelrecht verbrannt worden.  Ein weiterer, positiver Effekt ist meine Haut. Meine Haut war so dünn, dass sie jeden Tag rissig wurde.... jetzt ist sie wieder dick. Sie sieht aus und fühlt sich an wie zu dem Zeitpunkt als ich noch viel jünger war!! Meine Altersflecken auf meinen Händen sind verschwunden... meine Sehschärfe hat sich so sehr verbessert, dass ich meine Brille kaum noch benötige.... Ich habe meine Muskelmasse und Kraft enorm verbessert. Meine Gedächtnisfähigkeit hat sich außerdem deutlich verbessert. Mein Haar ist dichter als je zuvor und es wächst wirklich schnell nach...

-H.G. (Frau, 57 Jahre alt)

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